Sam Lamiroy
Disziplin: SurfenGeburtsdatum: 16.01.1976, Belgien
Nationalität: Brite
Wohnort: Cornwall (GB)
| Sportserfolge | 2003 | Erster bei den Britischen Meisterschaften |
|---|---|---|
| 2004 | Erster beim Independence Pro, Barbados | |
| 2006 | Erster bei den Britischen Meisterschaften | |
| Persönlichkeit | Zitat: „Meistens ist man im normalen Leben nicht so oft mit Ge-fahren konfrontiert, also kennt man seine Grenzen nicht und auch nicht, wozu man fähig ist. Ich finde das ziemlich schade. Zumindest beim Surfen kann man seine eigenen Grenzen er-kunden.“Kein Wunder dass Sam ein Meister der Verletzungen ist: Mas-senweise Nahtnarben (einige davon von seiner Freundin genäht), gerissene/gezerrte/angegriffene Kniebänder, gebrochener Fuß, gebrochener Arm, ruinierte Schulter (Schultergelenk). | |
| Besonderheiten | Mit dem “Big Wave Project” machte Sam nationale Schlagzeilen, als er im Februar 2006 als einziger einer Gruppe von wenigen Auserwählten erfolgreich das als „Cribbar Swell“ bekannte Phä-nomen surfte. Diese Welle trifft die Küste Cornwalls nur ein- oder zweimal im Jahr und dauert nur einige Stunden an. Die Welle bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 65 km/h und erreicht oft eine Höhe von 10 m, wobei sie einen Druck von ungefähr 420 kp pro Quadratzentimeter erzeugt. Sam hat die Technik entwi-ckelt, die das Surfen von großen Wellen durch das Tow-in („Hi-neinziehen“) möglich macht - eine Surfernische, in der Sam im UK Pionierarbeit leistet. | |
| Nebenbeschäftigungen | Snowboarden, Fußball, Golf, Tennis Schreiben, Essen, Trinken und allgemeines Ausgelassensein Möchte das gesamte Bildungssystem überarbeiten, so dass Kinder überhaupt gerne zur Schule gehen und ihnen gleich-zeitig Verantwortungsbewusstsein und Respekt für andere beigebracht wird |
|
Eigentlich dürfte Sam wohl den Alptraum einer jeden Krankenversicherung verkörpern. Es mag durchaus anatomische Wörterbücher geben, die weniger Verletzungen aufführen als Sams per-sönliche Liste zu bieten hat. Dennoch näht Sams Freundin Hannah manchmal behelfsmäßig die wichtigsten Wunden, so dass die nette Telefonistin von der Versicherungsfirma ihren Job behalten darf!





