Bobby Martinez
Disziplin: SurfenGeburtsdatum: 25.05.1982
Nationalität: Amerikaner
Wohnort: Santa Barbara (USA)
| Sportserfolge | 2006 | WCT (World Championship Tour): Erster bei den Billabong Pro, Teauhpoo, Tahiti Erster bei den Billabong Pro, Mundaka, Spanien Dritter bei den Quiksilver Pro, Gold Coast, Austra-lien Surfer Poll Awards: Aufstiegssportler des Jahres Surfer Poll Awards: Platz 5 in der Top 10 Surferwahl ASP 2006 Neuling des Jahres |
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| Persönlichkeit | Ohne auch nur ein Quäntchen seiner Latinokultur aufzugeben, hat Bobby Martinez die Surferszene um ein neues Gesicht reicher gemacht. Ein Gesicht, das aus einem Meer von klischeehaft blonden und blauäugigen Surfern herausstach. Als ein Botschaf-ter der lateinamerikanischen Gemeinde strebt Bobby Martinez danach Klischees zu trotzen und der nächste Weltmeister zu werden. | |
| Besonderheiten | Die Welt des Berufssurfens dürstete förmlich nach einem Surfer wie Bobby Martinez. Er ist einzigartig, charismatisch, inspirierend und einer der aufregendsten Surfer zum Anschauen – im Wasser und außerhalb! | |
| Nebenbeschäftigungen | Seine Hunde – Oso (ein Rottweiler, der dich frisst, wenn du kein Bekannter von Bobby bist) und Rio (ein reiner schwarzer Labra-dor, der – wenn er dürfte – jeden Tennisball in Amerika auffres-sen würde)! | |
Bobby Martinez lebt zwischen zwei Welten. In der von Weißen dominierten Surferwelt wird der 25-jährige als der nächste Kelly Slater gehandelt – zukünftiger Weltmeister und die Hoffnung schlech-thin für den Surfsport. In der ghettoartigen Westside seiner Heimatstadt Santa Barbara ist er für die Hispanoamerikaner nichts Weiteres als ein lächerlicher Selbstdarsteller auf dem Surfbrett. Aber ohne das Surfen wäre Bobby heute wohl im Gefängnis oder Anführer eine Latino-Gang. Der Sohn mexikanischer Einwanderer wollte jedoch nur eines: Anerkennung!





